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Es geht um das Leben & die Würde jedes Einzelnen

15 hours ago
3 min read

Südostasien l Oktober 2026


Sie wurden ihrer Freiheit, ihrer Kindheit und der Hoffnung auf ein besseres Leben beraubt – mit der tiefen Angst, der ausweglosen Situation nicht mehr zu entkommen.


Kurzer Einblick in drei bewegende Geschichten von befreiten Mädchen,

die heute im Schutzhaus von SOLVA in Indien leben.



An der Schule von Sushila *(13) versprach ein neuer «Lehrer» ihrer Mutter, ihrer talentierten Tochter in Delhi eine bessere Ausbildung und eine sichere Unterkunft zu ermöglichen. In der Hoffnung, ihrer Tochter eine bessere Zukunft zu ermöglichen, liess sich die Mutter von diesem vermeintlich einmaligen Angebot überzeugen. Doch statt einer Chance auf Bildung erwartete Sushila ein Albtraum: Über zwei Monate lang wurde sie an einem dunklen, feuchten und kalten Ort gefangen gehalten und regelmässig von Männern sexuell missbraucht. Sie diente als Einnahmequelle des vermeintlichen Lehrers. Kurz vor ihrer Befreiung erfuhr Sushila, dass ihr Peiniger plante, sie nach Nepal zu bringen und dort an einen weiteren Menschenhändler zu verkaufen. Wäre es dazu gekommen, wäre sie womöglich für immer verschwunden. 



Anita*(11) war erst acht Jahre alt, als sie ihre Mutter verlor. Ihr alkoholabhängiger Vater sah sie als Last und verkaufte sie für 65.000 Rupien (CHF 570) an einen Menschenhändler. Als er Anita in einem Haus voller Fremder zurückliess, spürte sie, dass etwas nicht stimmte. Völlig verängstigt und hilflos wollte sie nur noch eines: fliehen und in Sicherheit sein. Doch niemand kam, um sie zu retten. Statt Geborgenheit und eine unbeschwerte Kindheit erlebte Anita furchtbare Angst, Einsamkeit und Ausbeutung. Sie musste unter menschenunwürdigen Bedingungen täglich unzählige Hausarbeiten verrichten. Doch damit nicht genug: Sie erlebte auch körperliche und Übergriffe. «Sie taten mir oft weh – und machten komische, eklige Sachen mit mir», erwähnte sie später nach ihrer Befreiung. Mehr als drei Jahre lang war Anita gefangen.



Smita*(8) war erst sieben Jahre alt, als ihr Vater bei einem Unfall starb, ihre Mutter verschwand, als sie gerade einmal vier Monate alt war. Seitdem lebte sie bei ihrer betagten Grossmutter. Beide litten unter extremer Armut. Ein Bekannter nutzte die Notlage der Familie skrupellos aus. Er versprach der Grossmutter eine sichere, kindgerechte Arbeit, mit der Smita Geld verdienen und beide unterstützen könnte. In der Hoffnung auf eine bessere Zukunft vertraute sie ihm. Doch statt der versprochenen Arbeit wurde Smita an eine Ziegelfabrik verkauft. Sieben Monate lang musste das erst siebenjährige Mädchen unter sengender Sonne schwere Ziegelsteine tragen und formen. wurde ausgebeutet und körperlich wie seelisch misshandelt. Bearbeite den Inhalt, damit Personen mit dir per E-Mail interagieren können.


Alle fünf befreite Mädchen, die derzeit in der Schutzunterkunft von SOLVA betreut werden, erhalten psychologische Unterstützung, besuchen die Schule und werden mit viel Liebe auf dem Weg in ihre Zukunft begleitet.  


Für die neue Chance in ihrem Leben sagen die fünf befreite Mädchen von Herzen DANKE 🩷
Für die neue Chance in ihrem Leben sagen die fünf befreite Mädchen von Herzen DANKE 🩷

 

"Die Entwicklung, die fünf Mädchen seit ihrer Ankunft durchlaufen haben, ist tief beeindruckend und ermutigend zugleich. Endlich fühlen sie sich sicher und geborgen und haben neue Hoffnung auf ein besseres Leben geschöpft. Wir hoffen sehr, noch viele weitere Opfer befreien und betreuen zu dürfen", so die Projektpartnerin Anisha in Indien.


Vielen Dank, hilfst du mit, viele weitere Sushilas, Anitas und Smitas

aus diesen dunklen Welten in ein neues Leben zu befreien.

Es geht um die Würde jedes Einzelnen!





Kosten 

  • Befreiungsaktion (Kosten für Reisen, Anwalt & Behörden) CHF 420 (durchschnittlich)

  • Unterkunft für ein befreites Mädchen im SOLVA-Schutzhaus CHF 1'100/Jahr



*Namen geändert

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