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Wenn aus Verzweiflung neue Hoffnung entsteht

Nepal l Januar 2026


Im Maiti-Schutzhaus von SOLVA, erhalten Opfer von Menschenhandel & Missbrauch eine zweite Chance auf ein selbstbestimmtes Leben in Freiheit.



Hoffnung nach einem Leben voller Gewalt und Missbrauch

Eines der betreuten Opfer ist Hira. Schon mit 17 Jahren wurde sie verheiratet. Kurz darauf brachte Hira ihre Tochter zur Welt. Doch statt Geborgenheit erlebte sie Gewalt, Misshandlung und psychischen Druck durch ihren Ehemann. Schließlich floh sie zurück zu ihren Eltern. Ohne ihren Ehemann wurde sie jedoch von der Dorfgemeinschaft ebenfalls sehr schlecht behandelt und von den Männern sexuell belästigt.

 

«Die Situation war kaum noch zu ertragen. Auf der Suche nach einem Ausweg ging ich schliesslich in den Distrikt Dang, um als Putzkraft in einem Restaurant zu arbeiten», berichtet Hira. Doch ohne den Schutz ihrer Familie war sie den Männern schutzlos aufgeliefert und erfuhr so erneut regelmässigen sexuellen Missbrauch. Die jahrelangen Qualen führten dazu, dass sie keinen Sinn mehr im Leben sah. In ihrer Verzweiflung versuchte sie, sich das Leben zu nehmen und verbrachte viele Tage im Krankenhaus.

 

Die unsichtbaren Wunden

Die Erlebnisse hinterließen tiefe Spuren. Lange Zeit war sie von Angst, innerer Unruhe und Unsicherheit geplagt. Gespräche fielen ihr schwer, und selbst Kleinigkeiten brachten sie aus dem Gleichgewicht.

 

 

Ein Neuanfang im Schutzhaus

Nach dem Aufenthalt im Krankenhaus wurde sie ins Maiti-Schutzhaus von SOLVA gebracht, wo sie Sicherheit, Mitgefühl und Verständnis fand. Dort lernte sie, über ihre Gefühle zu sprechen und Vertrauen zu fassen. Sie selbst beschreibt die Veränderung als tiefgreifend – sie fühlt sich stärker, offener und hoffnungsvoller als je zuvor. «Dank der Fürsorge und des geschützten Ortes habe ich mich langsam erholt und neuen Sinn gefunden, um weiterzuleben».


 

Perspektiven schaffen – Selbstständigkeit ermöglichen

Durch den Nähkurs im Maiti-Schutzhaus gewann Hira zusätzlich Selbstvertrauen und eine berufliche Perspektive. Gemeinsam mit einer weiteren Teilnehmerin, Tika Oli, eröffnete sie ein kleines Lädchen. Dank der im Schutzhaus erlernten Fähigkeiten verdienen sie nun ihr eigenes Geld – ein wichtiger Schritt in ein selbstbestimmtes Leben.



Ihre Unterstützung macht Hoffnung möglich

Diese Geschichte steht stellvertretend für viele Frauen, die Gewalt, Ausgrenzung und Hoffnungslosigkeit erlebt haben. Schutzhäuser, wie von SOLVA betrieben, geben ihnen nicht nur Sicherheit, sondern auch Würde, Perspektiven und eine echte Chance auf ein neues Leben.

 

 

Trage mit deiner Unterstützung dazu bei, dass

 aus Leid neue Stärke entsteht – und aus Verzweiflung neue Hoffnung!



Fünf betreute Opfer im Maiti-Schutzhaus von SOLVA: CHF 80 für die Unterkunft von einer Frau pro Monat



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